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HEIMAT NACHRICHTEN, 03.01.2007
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Dietzel: Löwenbier beim Hessentag

Minister-Versprechen bei Besuch in Malsfeld


Malsfeld. Traditionelle Baukunst und eine ökologische Biogas-Verbindung auf neuestem Stadt der Technik überzeugten den Hessischen Minister für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Wilhelm Dietzel, von nordhessischem Unternehmergeist.

Vor kurzem war er mit großem CDU-Tross unterwegs. MdL Mark Weinmeister, Malsfelds Bürgermeister Herbert Vaupel, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Klaus Rehs und nicht zuletzt Urgestein und Initiator des Besuchs Karl Mihim, begleiteten den Minister neben Kreistagsfraktionsmitgliedern auf seiner Tour. Erste Station war die Biogasanlage in Mosheim. Die Betreiber Klaus Otto, Jochen Achermann und Hans Werner Hocke führten Dietzel durch den Betrieb. Der Gast aus Wiesbaden beantwortete Fragen zur Förderung erneuerbarer Energieformen und kündigte an: bis 2015 sollen 15 Prozent des hessischen Stromverbrauchs aus regenerativen Quellen kommen.

Bio-Energie kommt beim Nachbarn gut an

Die 2005 errichtete Anlage wandelte Rinder- und Schweinegülle in Energie um, die bei der benachbarten Firma Blumen-Hain gut ankommt. Sie nutzt die ökologisch erzeugte Wärme vom Nachbarn bereits. Inhaber Hans Heinrich Hain empfing Minister Dietzel. In der 1875 gebauten Löwenbierbrauerei in Malsfeld empfing Inhaber Frank Bettenhäuser 'den Minister. Bettenhäuser gehört auch die Hütt-Brauerei in Baunatal. Er zeigte sich begeistert von der zu-packenden Mentalität der Maisfelder Mitarbeiter und des Fördervereins der Brauerei, der die Löwenbierproduktion im Ort halten will.

Bürgermeister Vaupel entlockte dem Minister das Versprechen, das beim Hessentag 2008 in Homberg nicht nur das obligatorische Licher-Bier, sondern auch das heimische Löwenbier ausgeschenkt wird. Beeindruckt zeigte sich Dietzel von der Produktionssteigerung um fünf Prozent seit Übernahme durch die Hütt-Brauerei im Frühjahr.

Das neue Weizenbier für Hütt wird auch in Malsfeld gebraut. So kurbelt die .Hütt Brauerei die Wirtschaft an ihrem südlichsten Standort an Gebraut wird nach wie vor in Malsfeld, abgefüllt wird der Gerstensaft in Baunatal. Der verwaisten Abfüllhalle in Malsfeld will Bettenhäuser ein neues kulturelles Leber einhauchen. Sie soll künftig ein Brauerei-Museum beherbergen. Dietzel regte bei der Brauern an, heimische Gerste für das heimische Bier zu verwenden.

Bürgermeister Vaupel sprach anschließend über die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde. Auf der Verwaltungsebene sei der Weg der interkommunalen Zusammenarbeit richtig, wie er vielfach im Landkreis praktiziert wird.
 
 
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Hessisches Löwenbier - Ein Schwesterbetrieb der Hütt-Brauerei